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Haus und Garten winterfest machen

– Dach, Fenster und Türen auf Schäden prüfen und abdichten
– Außenwasserrohre entleeren
– Heizungsanlage und Heizkörper überprüfen

Die vierte Jahreszeit steht vor der Tür und Hauseigentümer müssen ihr Haus und Grundstück auf den Winter vorbereiten. Rund um das Haus sind es vor allem vier Bereiche, auf die geachtet werden muss: Fenster, Türen, Dach und Heizungsanlage. Im Außenbereich müssen Wasserleitungen und eventuell der Gartenteich vor der kommenden Kälte geschützt werden. “Kleine Schäden am Dach oder an den Fenstern sollte man unbedingt noch reparieren, um nicht unnötig Heizenergie zu verbrauchen”, sagt Sun Jensch, Bundesgeschäftsführerin des Immobilienverbandes IVD.

Dach überprüfen

Besonders im Winter können kleine Schäden am Dach deutlich größer werden und zu kostenintensiven Reparaturen führen. Deshalb ist es wichtig, noch bevor Schnee und Eis den Zustand des Gebäudes beeinträchtigen, sich vom einwandfreien Zustand des Daches zu überzeugen und gegebenenfalls kleine Ausbesserungsarbeiten vorzunehmen. Auch durch verstopfte Regenrinnen kann es zu Wasserschäden kommen. Neben Verfärbungen kann dies bei Rissen im Mauerwerk zu Schimmelbildung im Inneren des Hauses führen. Außerdem steigt der Energiebedarf, da das nasse Mauerwerk die Wärme nicht gut isoliert.

Fenster und Türen abdichten

Wärme kann außerdem durch undichte Fenster und Türen entweichen oder es kann kalte Außenluft eindringen. Bei undichten Fenstern reicht es manchmal bereits aus, die poröse Gummilippe zu erneuern. Bei Türen sind Abdichtungsleisten, die zum Beispiel mit kleinen Bürsten versehen sind, oder Türvorleger hilfreich. “Wenn allerdings die Fugen zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk undicht geworden sind, sollte man das Ausbessern der Schäden lieber einem Fachmann überlassen”, erklärt die Bundesgeschäftsführerin des IVD. Die fachmännische Ausführung verhindert, dass Wärmebrücken entstehen, also Stellen, die wärmedurchlässiger sind als andere.

Heizungsanlage und Heizkörper überprüfen

Einmal im Jahr sollte man die Heizungsanlage überprüfen lassen. “Ohne regelmäßige Kontrolle riskiert man schwere Schäden. An dieser Stelle zu sparen kann unter Umständen sehr kostspielig werden”, so Jensch. Zudem sollten Hausbesitzer selbst regelmäßig überprüfen, ob die Heizkörper Mängel aufweisen. Rost ist ein Hinweis auf undichte Stellen; Gluckern bedeutet, dass im Wasser Luftblasen enthalten sind. Diese müssen durch eine Entlüftung abgelassen werden, denn sonst verbraucht die Heizungsanlage bis zu 15 Prozent mehr Energie.

Wasserleitungen entleeren, den Teich vor Frost schützen

Im Garten ist besonders darauf zu achten, dass keine Schäden durch Frost entstehen. Alle Wasserleitungen, die außen verlaufen – zum Beispiel die Rohre eines externen Pumpensystems – sollten entleert werden. Außen montierte Wasserhähne können vor Frost geschützt werden, indem sie komplett abgedreht werden. Regentonnen sollte man auskippen und auch der Teich sollte vor Frost geschützt werden. Das Einsetzen eines Teichbelüfters hält das Wasser in Bewegung und verhindert das Zufrieren. “Wer neben den genannten Vorbereitungen zudem noch seine Gartengeräte reinigt, trocken lagert und rechtzeitig genügend Streusand beziehungsweise -granulat bereithält, ist gut auf den Winter vorbereitet”, sagt Sun Jensch.