AGB

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Allgemeine Geschäftsbedingungen – Lehmann Immobilien GmbH

§1 Die Leistungen und Angebote des Maklers erfolgen ausschließlich aufgrund dieser Geschäftsbedingungen. Diese gelten somit
auch für alle künftigen Geschäftsbedingungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden. Es gelten
ausschließlich diese AGB’s. Die AGB’s des Auftraggebers gelten nur insoweit, als der Makler ihnen ausdrücklich schriftlich
zugestimmt hat.

§2 Die uns erteilten Aufträge gelten, soweit nichts anderes vereinbart wurde, bis zum schriftlichen Widerruf.

§3 Die von uns weitergegebenen Objektinformationen stammen vom Eigentümer, einer von ihm beauftragten Person oder
anderen Dritten. Diese Informationen sind, soweit möglich, von uns überprüft worden. Sie erfolgen nach bestem Wissen, jedoch
ohne Gewähr. Insofern haftet der Immobilienmakler nicht für die Richtigkeit der Angaben, lediglich für eigene Fehler bei grober
Fahrlässigkeit bzw. Vorsatz. Der Auftraggeber hat, vor Vertragsschluss, alle Angaben auf ihre Richtigkeit und ihre Vollständigkeit hin
zu prüfen.

§4 Alle Angebote erfolgen freibleibend, den Zwischenverkauf behalten wir uns ausdrücklich vor.

§5 Soweit sich aus dem Angebot selbst nichts Weiteres ergibt bzw. keine anderen Sätze schriftlich vereinbart wurden beträgt unser
Honorar
1. im Erfolgsfall für den Nachweis oder die Vermittlung einer Vertragsabschlussgelegenheit 7,14 % inkl. der gesetzlichen
MwSt. vom notariellen Kaufpreis, mindestens aber 3.570,00 € inkl. der gesetzlichen MwSt. aus der gesamten
Gegenleistung. Zum Kaufpreis zählen ebenso Preise, die (auch wenn in gesonderten Verträgen vereinbart) für Inventar
und Zubehör vereinbart wurden.
2. bei Abschluss eines Wohnraummietvertrages 2,38 Monatsmieten der vertraglich vereinbarten Netto-(Kalt-)miete inkl.
der gesetzlichen MwSt.
3. bei Ersteigerung einer Privatimmobilie 7,14 % inkl. der gesetzlichen MwSt. des Zuschlagspreises, mindestens aber
3.570,00 € inkl. der gesetzlichen MwSt.
Sofern nichts anderes vereinbart wurde, wird die Provision vom Käufer bzw. Vermieter getragen. Das Exposé der Immobilie kann
abweichende Regelungen treffen. Für den Fall, dass die Courtage nicht im Exposé ausgewiesen ist, gelten die Regelcourtagesätze
durch den Käufer, Vermieter oder Ersteigerer. Falls die Courtage ganz oder teilweise vom Verkäufer getragen wird, reduziert sie
sich im gleichen Maße für den Käufer. Dieses ist aus dem Exposé ersichtlich.
Die Provisionspflicht besteht auch, wenn der Ankauf über eine Tochter-/ Beteiligungsgesellschaft bzw. dem Angebotsempfänger
angeschlossene Firma, auch wenn diese anders firmiert, über eine Privatperson oder über beratende Berufe abgewickelt wird.

§6 Die Maklercourtage ist fällig
1. mit Unterzeichnung des notariell beurkundeten Kaufvertrages.
2. mit Unterzeichnung des Wohnraummietvertrages durch den Mieter und Vermieter
3. mit Zuschlagserteilung.
Der Auftraggeber ist verpflichtet uns über diese Tätigkeiten ohne Verzug in Kenntnis zu setzen und uns die Vertragsbedingungen
mitzuteilen. Der Provisionsanspruch besteht auch, wenn der Vertrag zu Bedingungen abgeschlossen wurde, die von unserem
Angebot abweichen, oder wenn der angestrebte Erfolg durch einen anderen Vertrag oder durch Zuschlag bei einer (Zwangs-)
Versteigerung erreicht wird. Der Auftraggeber ist auch zur Provisionszahlung verpflichtet, wenn die Maklertätigkeit ursächlich für
den Abschluss des Vertrages war. Der Provisionsanspruch wird nicht dadurch berührt, dass der Abschluss des Vertrages zeitlich
nach der Beendigung des Maklervertrages erfolgt.
Der Gebührenanspruch entfällt nicht, wenn der abgeschlossene Vertrag rückgängig gemacht wird oder infolge Verschuldens des
Käufers durch Anfechtung hinfällig wird. Gleiches gilt falls eine notwendige Genehmigung zu einem abgeschlossenen Geschäft aus
Gründen versagt wird, die in der Person des Angebotsempfängers bzw. Käufers liegen und die uns vorher nicht mitgeteilt worden
sind. Der Makler hat Anspruch auf Anwesenheit bei der Unterzeichnung des Kauf-, Miet- oder Pachtvertrages sowie auf ein
Exemplar der jeweiligen Verträge. Bei Kaufverträgen hat der Makler das Recht, seinen Courtageanspruch durch eine Maklerklausel
im Vertrag beurkunden zu lassen.

§7 Ist dem Auftraggeber ein durch uns angebotenes Objekt bereits bekannt, so ist er verpflichtet, dies ohne Verzug mit
Offenlegung der Informationsquelle dem Makler mitzuteilen. Sollte ein bereits von uns angebotenes Objekt dem Auftraggeber
danach direkt oder über Dritte angeboten werden, ist er anderseits verpflichtet, dem Anbieter oder der Anbieterin gegenüber die
durch uns erlangte Vorkenntnis geltend zu machen und etwaige Maklerdienste Dritter bezüglich unserer Objekte abzulehnen.

§8 Unsere Angebote sind nur für den Empfänger bestimmt. Weitergabe an Dritte macht schadensersatzpflichtig. Kommt infolge
von Weitergabe an Dritte ein Vertragsabschluss aufgrund unserer Angebote zustande, ist der Auftraggeber verpflichtet, uns den
Schaden in Höhe der uns entgangenen Provision zu erstatten. Weitergehenden Schadensersatz behalten wir uns ausdrücklich vor.

§9 Der Immobilienmakler darf auch für die jeweils andere Vertragspartei entgeltlich tätig werden.

§10 Als Erfüllungs- und Gerichtsstand wird der Firmensitz des Immobilienmaklers (Stadt Meißen) vereinbart, falls der
Angebotsempfänger Vollkaufmann ist oder der Auftraggeber keinen allgemeinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland
hat. Für die Rechtsbeziehung der Parteien gilt deutsches Recht. Andernfalls bleibt es bei der gesetzlichen Regelung.

§11 Die vorstehenden Bedingungen gelten auch für alle mündlich gemachten Angebote. Abweichende Vereinbarungen sind nur bei
schriftlicher Bestätigung durch uns gültig.

§12 Eine etwaige Unwirksamkeit von Einzelbestimmungen berührt die übrigen Bestimmungen nicht; etwa unwirksame
Bestimmungen sind so auszulegen, umzudeuten oder zu ersetzen, dass der erstrebte wirtschaftliche Erfolg möglichst
gleichkommend verwirklicht werden kann. Das Gleiche gilt, wenn bei der Durchführung des Vertrages eine ergänzungsbedürftige
Lücke offenbar wird.
Stand: 04.04.2016